<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" >

<channel>
	<title>Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</title>
	<atom:link href="https://birch.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://birch.de</link>
	<description>Hamburger Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht, Fachanwalt für Steuerrecht, Bankkaufmann bietet juristisch fundierte Informationen und wirksame rechtliche Strategien, steuerstrafrechtliche Beratung und rechtsanwaltliche Strafverteidigung im gesamten Steuerstrafrecht – für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Unternehmensberater und ihre Mandanten.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 25 Jun 2026 22:10:18 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.2</generator>

<image>
	<url>https://birch.de/wp-content/uploads/2021/03/B.png</url>
	<title>Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</title>
	<link>https://birch.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Steuerschätzung des Finanzamts nur bei groben Buchführungsmängeln</title>
		<link>https://birch.de/steuerschaetzung-finanazmt-buchfuehrungsmaengel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan-Christoph Birch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 16:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebsprüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsprüfer]]></category>
		<category><![CDATA[Buchführungsmangel]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerschätzung des Finanazmts]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://birch.de/?p=844</guid>

					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a><br />
<img src="https://birch.de/wp-content/uploads/2022/08/220823_steuerstrafrecht_birch_schaetzung.png" style="display: block; margin: 1em auto"><br />
<a rel="nofollow" href="https://birch.de/steuerschaetzung-finanazmt-buchfuehrungsmaengel/">Steuerschätzung des Finanzamts nur bei groben Buchführungsmängeln</a></p>
<p>Die Steuerschätzung des Finanzamts ist nicht weit, wenn der Betriebsprüfer formelle Mängel in Ihrer Buchführung findet. Dann drohen steuerliche Mehrbelastungen. Doch es gibt Regeln, die allzu eifrigen Betriebsprüfern bei einer Steuerschätzung des Finanzamts Grenzen setzen. „Wenn die Finanzbehörde die Besteuerungsgrundlagen nicht ermitteln oder berechnen kann, hat sie sie zu schätzen. Dabei sind alle Umstände zu [&#8230;]</p>
<p>Dieser Post <a rel="nofollow" href="https://birch.de/steuerschaetzung-finanazmt-buchfuehrungsmaengel/">Steuerschätzung des Finanzamts nur bei groben Buchführungsmängeln</a> stammt von <a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a> und wurde verfasst von <a rel="nofollow" href="https://birch.de/author/stefanchristophbirch/">Stefan-Christoph Birch</a></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a><br />
<img src="https://birch.de/wp-content/uploads/2022/08/220823_steuerstrafrecht_birch_schaetzung.png" style="display: block; margin: 1em auto"><br />
<a rel="nofollow" href="https://birch.de/steuerschaetzung-finanazmt-buchfuehrungsmaengel/">Steuerschätzung des Finanzamts nur bei groben Buchführungsmängeln</a></p>
<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><strong>Die Steuerschätzung des Finanzamts ist nicht weit, wenn der Betriebsprüfer formelle Mängel in Ihrer Buchführung findet. Dann drohen steuerliche Mehrbelastungen. Doch es gibt Regeln, die allzu eifrigen Betriebsprüfern bei einer Steuerschätzung des Finanzamts Grenzen setzen.</strong></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>„Wenn die Finanzbehörde die Besteuerungsgrundlagen nicht ermitteln oder berechnen kann, hat sie sie zu schätzen. Dabei sind alle Umstände zu berücksichtigen, die für die Schätzung von Bedeutung sind.“ So steht es in § 162 Absatz 1 der Abgabenordnung (AO).</p><p>Doch es gibt Regeln für die Steuerschätzung, die die Finanzverwaltung bei einer Betriebsprüfung einhalten muss. Zunächst gilt die in § 158 AO fixierte Vermutung der sachlichen Richtigkeit der Buchführung. Es wird also erst einmal davon ausgegangen, dass Ihre Buchführung ordnungsgemäß ist.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Buchführungsmängel: Positive Vermutung nicht in jedem Fall<br></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Diese Vermutung kann jedoch widerlegt werden, wenn Sie als Steuerpflichtiger zum Beispiel ihre Mitwirkungspflichten im Besteuerungsverfahren (geregelt in den §§ 140 – 148 AO) nicht ausreichend erfüllt haben. Dann ist es mit der positiven Vermutung vorbei. Genauer gesagt ist dies der Fall, wenn Sie keine Auskünfte geben können, wenn Sie Auskünfte verweigern oder wenn Sie ihre Mitwirkungspflichten auf andere Weise verletzt haben.</p><p>Trotzdem gilt: Nur wenn grobe Buchführungsmängel vorliegen, die Zweifel an der Richtigkeit ihrer Buchführung begründen und wenn diese Mängel sich nicht durch weitere Ermittlungen ausräumen lassen, darf die Finanzverwaltung von dem Ergebnis der Buchführung abweichen. Nur dann ist eine Steuerschätzung des Finanzamts überhaupt möglich.</p><p>Geschätzt wird auch, wenn Sie Bücher und Aufzeichnungen nicht vorlegen. So steht es in § 162 Abs. 2 Satz 2 AO. Dabei spielt es nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) keine Rolle, warum Sie die Unterlagen nicht vorlegen können. Aus welchem Grund Sie das nicht tun, ist also egal. Auch ob Sie ein Verschulden dabei trifft, ist unerheblich.</p><p>Das Finanzamt kann von Ihnen auch die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung verlangen, um Licht in das Dunkel Ihrer steuerlichen Verhälnisse zu bringen. Kommen Sie diesem Verlangen nicht nach, ist die Steuerschätzung des Finanzamts ebenfalls die zwingende Folge.<br></p><p>Bei einer formell ordnungsgemäßen Buchhaltung muss es sich um Mängel von einigem Gewicht handeln. Kann der Prüfer darlegen, dass die Buchführung im Ergebnis mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht richtig sein kann, darf er eine Steuerschätzung vornehmen.</p><p>Zur Steuerschätzung darf das Finanzamt indes nur dann greifen, wenn es den Sachverhalt nicht aufklären kann. Gleiches gilt, wenn eigene Ermittlungen des Finanzamts nicht möglich, unzumutbar oder ohne Erfolg geblieben sind. Die Steuerschätzung des Finanzamts ist das letzte Mittel.<br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Bundesfinanzhof setzt Grenzen für Steuerschätzung des Finanzamts</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Betriebsprüfer gehen dabei gelegentlich allzu forsch vor, schießen nicht selten über das Ziel hinaus. Deshalb muss überprüfbar sein, ob das Ergebnis der Steuerschätzung des Finanzamts angemessen ist.</p><p>Welche Anforderungen die Steuerschätzung des Finanzamts erfüllen muss, damit diese Überprüfung überhaupt möglich ist, hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einer Entscheidung aus dem Jahr 2017 konkret dargelegt (BFH-Urteil vom 20.3.2017 – X R 11/16):</p><p>Danach müssen die gewonnenen Schätzungsergebnisse schlüssig, wirtschaftlich und vernünftig sein. Das bedeutet, dass das Finanzamt bei einer Steuerschätzung alle möglichen Anhaltspunkte beachten muss.</p><p>Die Stellungnahmen des Steuerpflichtigen und die an sich fehlerhafte Buchführung gehören dazu. Das Finanzamt muss im Rahmen des Zumutbaren auch den Sachverhalt ermitteln, der für die Besteuerung maßgeblich ist.&nbsp;</p><p>Auf der anderen Seite soll sich im Rahmen der Steuerschätzung durch das Finanzamt aber auch auswirken, dass der Steuerpflichtige seine Mitwirkungspflichten verletzt hat. Deshalb kann das Finanzamt bei einer Steuerschätzung einen Sicherheitszuschlag ansetzen.&nbsp;</p><p>Wenn das Finanzamt zum Sicherheitszuschlag greift, müsse dieser in einem vernünftigen Verhältnis zu den erklärten oder nicht erklärten Einnahmen stehen. Die Steuerschätzung des Finanzamts soll der Wahrheit möglichst nahe kommen.</p><h2 class="">Steuerschätzung des Finanzamts muss überprüfbar sein<br></h2><p>Steuerschätzungen des Finanzamts bieten häufig Angriffspunkte. Deshalb sollten Sie als Steuerpflichtige die Steuerschätzung des Finanzamts auf jeden Fall genau unter die Lupe nehmen. Gegen ungerechtfertigte Maßnahmen können und sollten Sie sich wehren.</p><p>Damit Sie dazu auch in der Lage sind, muss das Finanzamt Ihnen alle Daten einschließlich der Rechenwege herausgeben. Dies sei rechtsstaatlich geboten, wie der BFH in einem Urteil aus dem Jahre 2015 ausdrücklich betont hat (BFH-Urteil vom 25.3.2015 - X R 20/13).<br></p><p>Führt die Auseinandersetzung mit dem Finanzamt zu keinem angemessenen Ergebnis, muss die Angelegenheit notfalls vor dem Finanzgericht geklärt werden.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tve-height-update" style="" data-css="tve-u-19efa585465">
	<div class="tve-page-section-out"></div>
	<div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-19efa585454"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-19efa585464"><h3 class="" style="" data-css="tve-u-19efa7936ad">FAQ: Steuerschätzung des Finanzamts<br></h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_toggle tve-toggle-auto-collapse" data-columns="1" data-animation="slide-fade" data-animation-speed="fast" data-ct-name="Default" data-ct="toggle-55351" data-css="tve-u-19efa585449" style="">
	<div class="tve-toggle-grid tve-prevent-content-edit" style=""><div class="tve-toggle-column" data-index="1" style=""><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19efa58544f">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19efa585449&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Wann darf das Finanzamt meine Besteuerungsgrundlagen überhaupt schätzen? (Steuerschätzung durch das Finanzamt)<br></h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC ">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19efa58544a" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19efa585453">Wenn das Finanzamt die Besteuerungsgrundlagen nicht ermitteln oder berechnen kann, darf die Finanzbehörde nach den Regeln der Abgabenordnung eine Steuerschätzung vornehmen und dabei alle Umstände berücksichtigen, die für die Schätzung bedeutsam sind.<br></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19efa585450">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19efa585449&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Gilt meine Buchführung grundsätzlich als richtig?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19efa58544b" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19efa58545d">Ja. Zunächst wird nach § 158 AO vermutet, dass die Buchführung sachlich richtig ist. Das Finanzamt geht also nicht automatisch davon aus, dass alles falsch ist.<br></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19efa585451">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19efa585449&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Wann kann die Vermutung der Richtigkeit meiner Buchführung „kippen“?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19efa58544c" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element tcb-highlight-added"><p style="" data-css="tve-u-19efa58545e">Die Vermutung der Richtigkeit gilt nicht mehr, wenn Sie Ihre Mitwirkungspflichten im Besteuerungsverfahren nicht ausreichend erfüllen, etwa wenn Sie keine Auskünfte geben können, Auskünfte verweigern oder Ihre Mitwirkungspflichten anderweitig verletzen.<br></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19efa585456">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19efa585449&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Reicht „jede“ Buchführungslücke für eine Steuerschätzung durch das Finanzamt?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19efa58544e" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19efa58545f">Nein. Eine Steuerschätzung kommt grundsätzlich nur in Betracht, wenn grobe Buchführungsmängel vorliegen, die ernsthafte Zweifel an der Richtigkeit begründen und sich diese Mängel nicht durch weitere Ermittlungen klären lassen.<br><br></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19efa585457">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19efa585449&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Was passiert, wenn ich bei einer Betriebsprüfung Bücher oder Unterlagen nicht vorlege?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19efa58544e" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19efa585460">Auch dann kann es zu einer Steuerschätzung durch das Finanzamt kommen. Es spielt keine Rolle, warum Sie die Unterlagen nicht vorlegen können; auch auf ein Verschulden kommt es nicht an.<br></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19efa585458">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19efa585449&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Kann das Finanzamt zusätzlich eine eidesstattliche Versicherung verlangen?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19efa58544e" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19efa585461">Ja. Wenn das Finanzamt die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung verlangt, um steuerliche Unklarheiten aufzuklären, und Sie kommen dem nicht nach, kann das Finanzamt die Steuern schätzen.<br></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19efa585459">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19efa585449&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Woran muss sich das Finanzamt bei der Steuerschätzung halten, damit sie rechtmäßig überprüfbar ist?<br></h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19efa58544e" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19efa585462">Die Steuerschätzung muss schlüssig, wirtschaftlich und vernünftig sein. Das bedeutet: Das Finanzamt muss alle relevanten Anhaltspunkte beachten und den Sachverhalt wenigstens teilweise im Rahmen des Zumutbaren ermitteln.<br></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19efa58545a">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19efa585449&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Muss das Finanzamt bei einer Steuerschätzung auch meine Einwendungen berücksichtigen?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19efa58544e" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19efa585463">Ja. Insbesondere müssen die Stellungnahmen des Steuerpflichtigen, also von Ihnen, einbezogen werden – und zwar auch dann, wenn die Buchführung an sich fehlerhaft ist.<br></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19efa58545b">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19efa585449&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Kann das Finanzamt „Strafzuschläge“ wegen verletzter Mitwirkungspflichten verhängen?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19efa58544e" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Das Finanzamt kann im Rahmen der Steuerschätzung einen Sicherheitszuschlag erheben, wenn Sie Mitwirkungspflichten verletzt haben. Dabei muss der Sicherheitszuschlag aber in einem vernünftigen Verhältnis zu den erklärten oder nicht erklärten Einnahmen stehen.<br></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19efa585452">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19efa585449&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Wie kann ich mich gegen eine unberechtigte Steuerschätzung durch das Finanzamt wehren?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19efa58544e" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Sie sollten die Steuerschätzung des Finanzamts genau prüfen, insbesondere ob die Rechenwege und Daten vollständig herausgegeben wurden. Wenn die Streitigkeit im Einspruchsverfahren nicht zu einem angemessenen Ergebnis führt, kann das Finanzgericht entscheiden.<br></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div></div></div>
</div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-17babea6e37" style="">Bild © David Nassim / fizz foto:graphy<br></p></div></div>
</div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Dieser Post <a rel="nofollow" href="https://birch.de/steuerschaetzung-finanazmt-buchfuehrungsmaengel/">Steuerschätzung des Finanzamts nur bei groben Buchführungsmängeln</a> stammt von <a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a> und wurde verfasst von <a rel="nofollow" href="https://birch.de/author/stefanchristophbirch/">Stefan-Christoph Birch</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Steuerstrafrechtliche Selbstanzeige: Sperrgründe verhindern Straffreiheit</title>
		<link>https://birch.de/steuerstrafrechtliche-selbstanzeige-sperrgruende-verhindern-straffreiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan-Christoph Birch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 18:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren verhindern]]></category>
		<category><![CDATA[Sperrgründe]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerhinterziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerstrafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerstrafrechtliche Selbstanzeige]]></category>
		<category><![CDATA[Straffreiheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://birch.de/?p=877</guid>

					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a><br />
<img src="https://birch.de/wp-content/uploads/2023/08/rechtsanwalt-steuerstrafrecht-hamburg-birch-sperrgruende-selbstanzeige.jpg" style="display: block; margin: 1em auto"><br />
<a rel="nofollow" href="https://birch.de/steuerstrafrechtliche-selbstanzeige-sperrgruende-verhindern-straffreiheit/">Steuerstrafrechtliche Selbstanzeige: Sperrgründe verhindern Straffreiheit</a></p>
<p>Bei steuerlichen Verfehlungen ist die steuerstrafrechtliche Selbstanzeige oft der letzte Ausweg, um ein Bußgeld oder eine Strafe zu verhindern. Das klappt aber nur, wenn keine „Sperrgründe" vorliegen, die erfolgreiche Selbstanzeigen verhindern und den Weg in die Straffreiheit versperren.&#160; Ihnen wird ziemlich mulmig, weil auf dem Schreibtisch bereits ein Brief vom Finanzamt liegt und eine steuerliche [&#8230;]</p>
<p>Dieser Post <a rel="nofollow" href="https://birch.de/steuerstrafrechtliche-selbstanzeige-sperrgruende-verhindern-straffreiheit/">Steuerstrafrechtliche Selbstanzeige: Sperrgründe verhindern Straffreiheit</a> stammt von <a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a> und wurde verfasst von <a rel="nofollow" href="https://birch.de/author/stefanchristophbirch/">Stefan-Christoph Birch</a></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a><br />
<img src="https://birch.de/wp-content/uploads/2023/08/rechtsanwalt-steuerstrafrecht-hamburg-birch-sperrgruende-selbstanzeige.jpg" style="display: block; margin: 1em auto"><br />
<a rel="nofollow" href="https://birch.de/steuerstrafrechtliche-selbstanzeige-sperrgruende-verhindern-straffreiheit/">Steuerstrafrechtliche Selbstanzeige: Sperrgründe verhindern Straffreiheit</a></p>
<div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><strong>Bei steuerlichen Verfehlungen ist die steuerstrafrechtliche Selbstanzeige oft der letzte Ausweg, um ein Bußgeld oder eine Strafe zu verhindern. Das klappt aber nur, wenn keine „Sperrgründe" vorliegen, die erfolgreiche Selbstanzeigen verhindern und den Weg in die Straffreiheit versperren.&nbsp;</strong><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Ihnen wird ziemlich mulmig, weil auf dem Schreibtisch bereits ein Brief vom Finanzamt liegt und eine steuerliche Außenprüfung ansteht? Eine kleine Chance haben Sie selbst jetzt noch:</p><p>Die Prüfungsanordnung muss Ihnen bekannt gegeben worden sein. So verlangt es die Abgabenordnung. Das ist jedoch nicht automatisch der Fall, nur weil das Schreiben des Finanzamts in Ihrem Briefkasten liegt. § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO schafft Klarheit:</p><p>Drei Tage nach der Aufgabe zur Post durch die Finanzverwaltung gilt die Prüfungsanordnung Ihnen gegenüber als bekannt gegegeben bzw. zugegangen. Vom Datum des Poststempels auf dem Briefumschlag gerechnet, bleiben Ihnen jetzt noch drei Tage Zeit, um eine Selbstanzeige abzugeben. <br></p><p>Halten Sie jedoch bereits ein Schreiben in den zittrigen Händen, mit dem Ihnen soeben die Einleitung eines steuerstrafrechtlichen Ermittlungsverfahrens bekannt gegeben worden ist? Dann gibt es keine Chance mehr, eine Selbstanzeige mit Aussicht auf Strafbefreiuung abzugeben.</p><p>Das gilt auch, wenn ein Amtsträger der Finanzverwaltung vor der Tür steht, sich ausweist und Ihnen mitteilt, dass er eine sogenannte Umsatzsteuernachschau vornehmen möchte. Auch dann ist es zu spät für eine Selbstanzeige.</p><p>Die von der Umsatzsteuernachschau betroffenen Jahre sind gesperrt. Eine Selbstanzeige würde ins Leere gehen.<br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Straffrei durch steuerstrafrechtliche Selbstanzeige? Fehlanzeige!</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Alles nicht so schön, was Ihnen in diesem Moment durch den Kopf geht und Ihr Herz schneller schlagen lässt.</p><p>Fakt ist jedenfalls, dass bei diesen schweißtreibenden Szenarien eine steuerstrafrechtliche Selbstanzeige nicht mehr möglich ist. Warum? Weil es im Steuerstrafrecht gesetzliche Sperrgründe gibt, die in § 371 Abs. 2 AO geregelt sind. Liegen sie vor, ist der Weg in die Selbstanzeige versperrt.</p><p>Vorbei ist es auch mit der durch die steuerstrafrechtliche Selbstanzeige angepeilten Straffreiheit, wenn die Tat zum Zeitpunkt der Berichtigungserklärung bereits entdeckt war und der Steuerpflichtige – also Sie – dies wusste oder bei „verständiger Sachlage" damit rechnen musste.</p><p>Wann genau ist die Tat entdeckt? Das ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) sicher der Fall, wenn der Abgleich mit der Steuerakte erfolgt ist und damit feststeht, das Sie Einkünfte nicht oder unvollständig erklärt haben.&nbsp;</p><p>Aber die Tat kann auch schon früher, vor dem Abgleich mit der Steuerakte, als entdeckt gelten, so der BGH. Zum Beispiel dann, wenn Ihnen nahestehende Menschen sich entsprechend geäußert und Sie „verpfiffen" haben.</p><p>Kenntnis von der Entdeckung der Tat unterstellt Ihnen der BGH auch, wenn Sie wissen, dass das Finanzamt oder ein anzeigewilliger Dritter von Ihrer Steuerhinterziehung so viel weiß, dass bei einer vorläufigen Bewertung Ihrer Tat es am Ende wahrscheinlich zu einer Verurteilung kommt.&nbsp;</p><p>Auch wenn Sie nicht wissen, dass Ihre Steuerhinterziehung bereits entdeckt ist, Sie aber bei "verständiger Würdigung der Sachlage" damit hätten rechnen müssen, ist eine strafbefreiende Selbstanzeige ebenfalls nicht mehr möglich.</p><p>Salopp formuliert: Bei der Sachlage hätte es sich Ihnen doch aufdrängen müssen, dass Sie auffliegen. <br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Selbstanzeige im Steuerstrafrecht garantiert keine Straffreiheit</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Selbst wenn Sie all diese Klippen umschifft haben, kann der „automatische“ Weg in die steuerstrafrechtliche Straffreiheit versperrt sein, wenn der hinterzogene Steuerbetrag bestimmte Grenzen übersteigt. Aber auch dann ist die Tür zur Straffreiheit noch nicht endgültig verschlossen.</p><p>Sie können Ihren Kopf jetzt nur aus der Schlinge der Strafbarkeit ziehen und doch noch straffrei ausgehen, wenn Sie einen Zuschlag zahlen. Der Zuschlag richtet sich nach der Höhe des hinterzogenen Steuerbetrags.</p><p>Genauer gesagt, werden zwischen 10% bis maximal 20% der hinterzogenen Steuern als Zuschlag fällig, abhängig von der Höhe des jeweils hinterzogenen Steuerbetrages.</p><p>Beträgt der Hinterziehungsbetrag mehr als 25.000,00 € aber nicht mehr100.000,00 €, fallen 10% des Hinterziehungsbetrags als Zuschlag an. Bei über 100.000,00 € aber nicht mehr als 1.000.000,00 € sind es 15% und ab einem Betrag über 1.000.000,00 € gar 20%. So bestimmt es § 398a AO.</p><p>Das Finanzamt setzt den Zuschlag fest. Wenn Sie fristgerecht zahlen, ist der Fall für Sie erledigt. Sie haben Ihre Steuerhinterziehung korrigiert, ohne bestraft zu werden.<br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Mit etwas Milde rechnen</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Kann die steuerstrafrechtliche Selbstanzeige keine Wirksamkeit entfalten, weil einer der Sperrgründe vorliegt, dann müssen Sie das Straf- oder Bußgeldverfahren über sich ergehen lassen. Das – gescheiterte – Bemühen, die steuerlichen Angelegenheiten durch eine Selbstanzeige grade zu rücken, wirkt sich nur noch im Rahmen der Strafzumessung aus.</p><p>Mit anderen Worten: Wenn Sie die Karten offen auf den Tisch legen, können Sie vielleicht mit etwas Milde rechnen.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tve-height-update" style="" data-css="tve-u-19ee484f601">
	<div class="tve-page-section-out"></div>
	<div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-19ee0fa1aa8"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-19ee0fa1ab8"><h2 class="" style="" data-css="tve-u-19ee0fa1aa9">FAQ zur steuerstrafrechtlichen Selbstanzeige</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_toggle tve-toggle-auto-collapse" data-columns="1" data-animation="slide-fade" data-animation-speed="fast" data-ct-name="Default" data-ct="toggle-55351" data-css="tve-u-19ee0fa1a9d" style="">
	<div class="tve-toggle-grid tve-prevent-content-edit" style=""><div class="tve-toggle-column" data-index="1" style=""><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19ee0fa1aa2">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19ee0fa1a9d&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Was ist eine steuerstrafrechtliche Selbstanzeige und wozu dient sie?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC ">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19ee0fa1a9e" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19ee0fa1aa7">Eine steuerstrafrechtliche Selbstanzeige soll dazu führen, dass aus einer vorsätzlichen begangenen Steuerhinterziehung kein steuerstrafrechtliches Verfahren wird. Das funktioniert aber nur, wenn keine gesetzlichen Hindernisse („Sperrgründe“) vorliegen, die den Weg zur Straffreiheit blockieren.<br></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19ee0fa1aa3">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19ee0fa1a9d&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Welche Sperrgründe verhindern eine steuerstrafrechtliche Selbstanzeige?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19ee0fa1a9f" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19ee0fa1ab1">Die Sperrgründe sind gesetzlich geregelt in § 371 Abs. 2 AO. Ein Sperrgrund liegt zum Beispiel vor, wenn das Finanzamt die Tat bereits entdeckt hat. Liegen Sperrgründe, ist eine strafbefreiende steuerstrafrechtliche Selbstanzeige nicht mehr möglich.<br></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19ee0fa1aa4">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19ee0fa1a9d&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Stimmt es, dass eine steuerliche Außenprüfung die steuerstrafrechtliche Selbstanzeige ausschließt?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19ee0fa1aa0" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element tcb-highlight-added"><p style="" data-css="tve-u-19ee0fa1ab2">Nicht automatisch. Entscheidend ist, ob die Prüfungsanordnung Ihnen bereits bekannt gegeben wurde, Ihnen also mit der Post zugegangen ist. Die Prüfungsanordnung gilt vier Tage nach der Aufgabe zur Post durch das Finanzamt als zugegangen.<br></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19ee0fa1aaa">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19ee0fa1a9d&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Ist eine steuerstrafrechtliche Selbstanzeige bei bereits eingeleitetem Ermittlungsverfahren noch wirksam möglich?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19ee0fa1aa1" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19ee0fa1ab3">Nein. Wenn Ihnen bereits die Einleitung eines steuerstrafrechtlichen Ermittlungsverfahrens bekannt gegeben wurde, ist eine steuerstrafrechtliche Selbstanzeige mit Aussicht auf Strafbefreiung nicht mehr möglich. Dieser Ausschluss gilt aber nur für die in der Prüfungsanordnung genannten Steuerarten und Zeiträume.<br></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19ee0fa1aac">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19ee0fa1a9d&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Wann gilt eine Tat als „entdeckt“ mit der Folge, dass eine steuerstrafrechtliche Selbstanzeige wirkungslos ist?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19ee0fa1aa1" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19ee0fa1ab4">Entscheidend ist unter anderem, ob die Tat zum Zeitpunkt der Selbstanzeige bereits entdeckt war und der Steuerpflichtige dies wusste oder bei verständiger Sachlage damit rechnen musste.<br></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19ee0fa1aad">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19ee0fa1a9d&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Führt eine steuerstrafrechtliche Selbstanzeige immer zur Straffreiheit?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19ee0fa1aa1" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19ee0fa1ab5">Nein. Selbst wenn keine Sperrgründe vorliegen, kann auch trotz Zahlung nachträglich festgesetzter Steuern und Zinsen der Weg in die Straffreiheit versperrt sein. Dies gilt, wenn bestimmte Grenzen beim hinterzogenen Steuerbetrag überschritten worden sind (§ 398a AO).<br></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19ee0fa1aae">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19ee0fa1a9d&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Wie funktioniert die Straffreiheit über den Zuschlag nach § 398a AO bei steuerstrafrechtlicher Selbstanzeige?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19ee0fa1aa1" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-19ee0fa1ab6" style="">Grundsätzlich ist bei Überschreitung bestimmter Hinterziehungsbeträge Straffreiheit nur dann noch möglich, wenn die von der Staatsanwaltschaft festgesetzten Zuschläge bezahlt worden sind. Die Höhe des Zuschlags wird nach der Höhe des hinterzogenen Steuerbetrags berechnet.</p><p>Das Gesetz sieht folgende Regelung vor:</p><ul class=""><li>Liegt der Hinterziehungsbetrag zwischen 25.000 € und 100.000 € beträgt der Zuschlag 10%.</li><li>Bei einem Hinterziehungsbetrag zwischen 100.001 € und 1.000.000 € werden 15% Zuschlag fällig.</li><li>Übersteigt der Hinterziehungsbetrag 1.000.000 € werden 20% Zuschlag festgesetzt.</li></ul></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19ee0fa1aaf">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19ee0fa1a9d&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Was passiert, wenn eine steuerstrafrechtliche Selbstanzeige wegen Sperrgründen nicht wirksam ist?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19ee0fa1aa1" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19ee0fa1ab7">Ist eine steuerstrafrechtlich Selbstanzeige nicht wirksam, wird ein Straf- oder Bußgeldverfahren durchgeführt. Das gescheiterte Bemühen kann sich allenfalls noch im Rahmen der Strafzumessung auswirken - mit anderen Worten: Offenlegung kann möglicherweise zu etwas Milde führen.<br></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div></div></div>
</div></div>
</div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-17babe54724" style="">Bild © Dean Moriarty / Pixabay</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Dieser Post <a rel="nofollow" href="https://birch.de/steuerstrafrechtliche-selbstanzeige-sperrgruende-verhindern-straffreiheit/">Steuerstrafrechtliche Selbstanzeige: Sperrgründe verhindern Straffreiheit</a> stammt von <a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a> und wurde verfasst von <a rel="nofollow" href="https://birch.de/author/stefanchristophbirch/">Stefan-Christoph Birch</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Steuererklärung falsch? Berichtigungserklärung sorgt für klare Verhältnisse</title>
		<link>https://birch.de/steuererklaerung-falsch-berichtigungserklaerung-hilft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan-Christoph Birch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 16:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren verhindern]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Steuererklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerliche Berichtigungserklärung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://birch.de/?p=865</guid>

					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a><br />
<img src="https://birch.de/wp-content/uploads/2023/04/230405_steuerstrafrecht_birch-de_berichtigungserklaerung1.png" style="display: block; margin: 1em auto"><br />
<a rel="nofollow" href="https://birch.de/steuererklaerung-falsch-berichtigungserklaerung-hilft/">Steuererklärung falsch? Berichtigungserklärung sorgt für klare Verhältnisse</a></p>
<p>Sie haben Fehler bei der Steuererklärung zu spät bemerkt? Eine 'schwarze Kasse' geerbt? Die Verrechnungspreise sind falsch? Bußgelder und Strafen können Sie mit einer steuerlichen 'Berichtigungserklärung' beim Finanzamt vielleicht verhindern – wenn Sie schnell sind. Ihr neuer Job bei einem Mittelständler mit Niederlassungen im europäischen Ausland, Abteilung Finanzen und Steuern, ist noch keine zwei Wochen [&#8230;]</p>
<p>Dieser Post <a rel="nofollow" href="https://birch.de/steuererklaerung-falsch-berichtigungserklaerung-hilft/">Steuererklärung falsch? Berichtigungserklärung sorgt für klare Verhältnisse</a> stammt von <a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a> und wurde verfasst von <a rel="nofollow" href="https://birch.de/author/stefanchristophbirch/">Stefan-Christoph Birch</a></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a><br />
<img src="https://birch.de/wp-content/uploads/2023/04/230405_steuerstrafrecht_birch-de_berichtigungserklaerung1.png" style="display: block; margin: 1em auto"><br />
<a rel="nofollow" href="https://birch.de/steuererklaerung-falsch-berichtigungserklaerung-hilft/">Steuererklärung falsch? Berichtigungserklärung sorgt für klare Verhältnisse</a></p>
<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><span style="font-weight: normal;"><b>Sie haben Fehler bei der Steuererklärung zu spät bemerkt? Eine 'schwarze Kasse' geerbt? Die Verrechnungspreise sind falsch? Bußgelder und Strafen können Sie mit einer steuerlichen 'Berichtigungserklärung' beim Finanzamt vielleicht verhindern – wenn Sie schnell sind.</b></span></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Ihr neuer Job bei einem Mittelständler mit Niederlassungen im europäischen Ausland, Abteilung Finanzen und Steuern, ist noch keine zwei Wochen alt. Engagiert, gewissenhaft und zuverlässig wie Sie sind fällt Ihnen schnell auf, dass mit den Verrechnungspreisen etwas nicht stimmt.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Sie schauen genauer hin und erkennen: Ihr neuer Arbeitgeber könnte in der Vergangenheit falsche Steuererklärungen abgegeben haben. Das Tagesgeschäft ist hektisch und das Budget für die wichtige Verkaufsmesse steht an. Da müssen die Verrechnungspreise erstmal warten. Dies ist vielleicht die erste schwerwiegende Fehlentscheidung in Ihrem neuen Job – mit unter Umständen dramatischen Konsequenzen.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Erkannte Fehler sofort berichtigen</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Wer nachträglich vor Ablauf der steuerlichen <b><i>Festsetzungsfrist</i></b> erkennt, dass eine von ihm oder für ihn abgegebene Steuererklärung falsch ist und es dadurch zu einer Verkürzung von Steuern kommen kann oder bereits gekommen ist, muss dies "unverzüglich" (also ohne schuldhaftes Zögern) anzeigen und korrigieren. So steht es in § 153 Abgabenordnung (AO).</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Das gilt auch für Verantwortliche in Unternehmen, die für Steuern und Finanzen zuständig sind. Wenn sie plötzlich feststellen, dass die vor ihrer Zeit abgegebenen Steuererklärungen falsch sind oder falsch sein könnten, müssen Sie handeln – und zwar sofort – und die Sache anzeigen und berichtigen. Was heißt das nun im Einzelnen?<br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Voraussetzungen für eine steuerliche Berichtigungserklärung</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv-styled_list" data-icon-code="icon-check" data-css="tve-u-186a8cd4c76" style=""><ul class="tcb-styled-list"><li class="thrv-styled-list-item" data-css="tve-u-186a8b97ee7" style=""><div class="tcb-styled-list-icon"><div class="thrv_wrapper thrv_icon tve_no_drag tcb-no-delete tcb-no-clone tcb-no-save tcb-icon-inherit-style"><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 32 32" data-id="icon-check" data-name=""><path d="M29.333 10.267c0 0.4-0.133 0.8-0.533 1.2l-14.8 14.8c-0.267 0.267-0.667 0.4-1.067 0.4s-0.933-0.133-1.2-0.533l-2.4-2.267-6.267-6.267c-0.267-0.267-0.4-0.667-0.4-1.2s0.133-0.8 0.533-1.2l2.4-2.4c0.267-0.133 0.667-0.4 1.067-0.4s0.8 0.133 1.2 0.533l5.067 5.067 11.2-11.333c0.267-0.267 0.667-0.533 1.2-0.533 0.4 0 0.8 0.133 1.2 0.533l2.4 2.4c0.267 0.267 0.4 0.667 0.4 1.2z"></path></svg></div></div><span class="thrv-advanced-inline-text tve_editable tcb-styled-list-icon-text tcb-no-delete tcb-no-save" data-css="tve-u-186a8b8d625" style="">Der Steuerpflichtige bzw. Verantwortliche für diesen Bereich erkennt den Fehler erst nachträglich. Er oder sie darf also nicht bereits bei Abgabe der Steuererklärung davon gewusst haben. Denn dann liegt eventuell schon eine Steuerhinterziehung vor. (Der Weg zurück in die Steuerehrlichkeit führt dann nur über eine <strong>Selbstanzeige beim Finanzamt</strong>. Dazu gibt es einen eigenen Beitrag.) Sie aber haben den Fehler erst nachträglich erkannt, schließlich sind Sie ja neu im Unternehmen.</span></li><li class="thrv-styled-list-item" data-css="tve-u-186a8b97ee7" style=""><div class="tcb-styled-list-icon"><div class="thrv_wrapper thrv_icon tve_no_drag tcb-no-delete tcb-no-clone tcb-no-save tcb-icon-inherit-style"><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 32 32" data-id="icon-check" data-name=""><path d="M29.333 10.267c0 0.4-0.133 0.8-0.533 1.2l-14.8 14.8c-0.267 0.267-0.667 0.4-1.067 0.4s-0.933-0.133-1.2-0.533l-2.4-2.267-6.267-6.267c-0.267-0.267-0.4-0.667-0.4-1.2s0.133-0.8 0.533-1.2l2.4-2.4c0.267-0.133 0.667-0.4 1.067-0.4s0.8 0.133 1.2 0.533l5.067 5.067 11.2-11.333c0.267-0.267 0.667-0.533 1.2-0.533 0.4 0 0.8 0.133 1.2 0.533l2.4 2.4c0.267 0.267 0.4 0.667 0.4 1.2z"></path></svg></div></div><span class="thrv-advanced-inline-text tve_editable tcb-styled-list-icon-text tcb-no-delete tcb-no-save" data-css="tve-u-186a8b8d625" style="">Die Festsetzungsfrist darf noch nicht abgelaufen sein. Die betreffenden Steuerbescheide müssen also noch geändert oder aufgehoben werden können.</span></li></ul></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Was Sie tun müssen – und wann</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Das Gesetz unterscheidet zwischen Anzeigepflicht einerseits und Berichtigungspflicht andererseits. Sie müssen also in etwa schreiben: "Da ist etwas vergessen worden" und "so ist es richtig", entweder in einem oder in zwei Briefen.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv-styled_list" data-icon-code="icon-check" style="" data-css="tve-u-186a8d4b627"><ul class="tcb-styled-list"><li class="thrv-styled-list-item" data-css="tve-u-186a8be5fec"><div class="tcb-styled-list-icon"><div class="thrv_wrapper thrv_icon tve_no_drag tcb-no-delete tcb-no-clone tcb-no-save tcb-icon-inherit-style tcb-local-vars-root" data-css="tve-u-186a8be93cb" style=""><svg class="tcb-icon tcb-local-vars-root" viewBox="0 0 32 32" data-id="icon-check" data-name=""><path d="M29.333 10.267c0 0.4-0.133 0.8-0.533 1.2l-14.8 14.8c-0.267 0.267-0.667 0.4-1.067 0.4s-0.933-0.133-1.2-0.533l-2.4-2.267-6.267-6.267c-0.267-0.267-0.4-0.667-0.4-1.2s0.133-0.8 0.533-1.2l2.4-2.4c0.267-0.133 0.667-0.4 1.067-0.4s0.8 0.133 1.2 0.533l5.067 5.067 11.2-11.333c0.267-0.267 0.667-0.533 1.2-0.533 0.4 0 0.8 0.133 1.2 0.533l2.4 2.4c0.267 0.267 0.4 0.667 0.4 1.2z"></path></svg></div></div><span class="thrv-advanced-inline-text tve_editable tcb-styled-list-icon-text tcb-no-delete tcb-no-save" data-css="tve-u-186a8bcb15b" style="">Die Anzeige, dass in der Steuererklärung etwas falsch ist oder fehlt, muss unverzüglich erfolgen. Wieviel Zeit genau bleibt vom Erkennen des Fehlers und bis zur Anzeige bei der Finanzverwaltung, ist nicht genau festgelegt. Es sollen zwei bis vier Wochen sein, bei einfachen steuerlichen Sachverhalten auch eine kürzere Zeitspanne.</span></li><li class="thrv-styled-list-item" data-css="tve-u-186a8be5fec"><div class="tcb-styled-list-icon"><div class="thrv_wrapper thrv_icon tve_no_drag tcb-no-delete tcb-no-clone tcb-no-save tcb-icon-inherit-style tcb-local-vars-root" data-css="tve-u-186a8be93cd" style=""><svg class="tcb-icon tcb-local-vars-root" viewBox="0 0 32 32" data-id="icon-check" data-name=""><path d="M29.333 10.267c0 0.4-0.133 0.8-0.533 1.2l-14.8 14.8c-0.267 0.267-0.667 0.4-1.067 0.4s-0.933-0.133-1.2-0.533l-2.4-2.267-6.267-6.267c-0.267-0.267-0.4-0.667-0.4-1.2s0.133-0.8 0.533-1.2l2.4-2.4c0.267-0.133 0.667-0.4 1.067-0.4s0.8 0.133 1.2 0.533l5.067 5.067 11.2-11.333c0.267-0.267 0.667-0.533 1.2-0.533 0.4 0 0.8 0.133 1.2 0.533l2.4 2.4c0.267 0.267 0.4 0.667 0.4 1.2z"></path></svg></div></div><span class="thrv-advanced-inline-text tve_editable tcb-styled-list-icon-text tcb-no-delete tcb-no-save" data-css="tve-u-186a8bcb15b" style="">Für die Richtigstellung bzw. die Korrektur des Fehlers nach bereits erfolgter Anzeige (wenn nicht Beides in einem Schritt möglich ist), haben Sie etwas mehr Zeit. Der „neue" Sachverhalt muss nicht unverzüglich erklärt werden, sondern in „angemessener Zeit“, wie es heißt. Es bleibt also etwas Luft für die Aufbereitung der Unterlagen.<br>Dennoch sollten sofort handeln und die Situation mit fachkundiger Hilfe bereinigen. Wenn Sie hier zu viel Zeit ins Land gehen lassen, kann das Finanzamt die Besteuerungs-grundlagen auch zunächst schätzen. Dann sind die neuen Zahlen zwar erstmal in der Welt. Sie können die fehlenden Informationen im Einspruchsverfahren aber immer noch nachreichen bzw. richtigstellen.</span></li></ul></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Wenn Sie den Fehler mitgeteilt und inhaltlich berichtigt haben, wird die ursprüngliche Steuerfestsetzung vom Finanzamt korrigiert. Ein geänderter Steuerbescheid wird erlassen. Es kommt also zu einer "Nachversteuerung" (Finanzamtssprache). Eventuell werden Nachzahlungszinsen festgesetzt.<br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" style="" data-css="tve-u-19edf01ed4b">Erben aufgepasst - Berichtigungserklärung erforderlich?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Erben, die bei der Sichtung des Nachlasses plötzlich feststellen, dass es der Erblasser mit der Steuerehrlichkeit nicht ganz so genau genommen hatte, müssen handeln. Sie müssen nicht nur eine Erbschaftsteuererklärung abgeben, die den tatsächlichen Verhältnissen Rechnung trägt.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Die Einkommensteuererklärungen des Erblassers, die er zu Lebzeiten abgegeben hat, müssen auch korrigiert werden, wenn noch keine Festsetzungsverjährung eingetreten ist und die betreffenden Steuerbescheide noch geändert werden können. Gerade bei Erbschaften ist die Versuchung manchmal groß, die Dinge auf sich beruhen zu lassen, denn bisher ging ja alles gut. Doch auf dieses Prinzip Hoffnung sollten Sie sich keinesfalls verlassen.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Kurzum: Wer merkt, dass ihm (oder ihr) unbeabsichtigt etwas durchgerutscht ist und so versehentlich Einkünfte verschwiegen wurden, muss dies mit einer 'Berichtigungserklärung' korrigieren – und zwar rasch.<br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv-page-section tve-height-update" style="" data-css="tve-u-19ee487a8e2">
	<div class="tve-page-section-out"></div>
	<div class="tve-page-section-in tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-19edf0360c2"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-19edf207bc0"><h2 class="" style="" data-css="tve-u-19edf042a47">FAQ zur steuerlichen Berichtigungserklärung</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_toggle tve-toggle-auto-collapse" data-columns="1" data-animation="slide-fade" data-animation-speed="fast" data-ct-name="Default" data-ct="toggle-55351" data-css="tve-u-19edb4392a0" style="">
	<div class="tve-toggle-grid tve-prevent-content-edit" style=""><div class="tve-toggle-column" data-index="1" style=""><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19edb455636">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19edb4392a0&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Was ist eine steuerliche Berichtigungserklärung?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC ">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19edb4392a4" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19edb87388d">Eine steuerliche Berichtigungserklärung ist eine Mitteilung an das Finanzamt, mit der ein Steuerpflichtiger einen nachträglich erkannten Fehler in einer bereits abgegebenen Steuererklärung dem Finanzamt anzeigt und diesen korrigiert.</p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19edb455639">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19edb4392a0&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Wann muss ich eine steuerliche Berichtigungserklärung abgeben?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19edb4392a6" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19edf0aae8e">Die steuerliche Berichtigungserklärung muss unverzüglich nach Entdeckung eines Fehlers erfolgen. In jedem Fall darf die Festsetzungsfrist noch nicht abgelaufen sein.</p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19edb45563b">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19edb4392a0&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Was genau bedeutet "unverzügliche" Berichtigungserklärung?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19edb4392a7" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element tcb-highlight-added"><p style="" data-css="tve-u-19edf0b04c8">Das Gesetz nennt keine genaue Frist für die steuerliche Berichtigungserklärung; in der Praxis gelten meist 2–4 Wochen ab Entdeckung des Fehlers. Bei einfachen Fällen kann die Frist auch kürzer sein.<span style="--tcb-text-highlight-color: #2ABB61 !important;"></span><span style="--tcb-text-highlight-color: #2ABB61 !important;"></span><span style="--tcb-text-highlight-color: #2ABB61 !important;"></span><span style="--tcb-text-highlight-color: #2ABB61 !important;"></span></p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19edf07bddd">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19edb4392a0&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Muss ich in der steuerlichen Berichtigungserklärung sofort alle Details liefern?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19edb4392a9" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19edf0dc5fe">Für eine steuerliche Berichtigungserklärung reicht zunächst die Anzeige, dass ein Fehler vorliegt. Die inhaltliche Korrektur kann danach in angemessener Zeit erfolgen.</p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19edf07bddf">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19edb4392a0&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Was passiert, wenn ich keine steuerliche Berichtigungserklärung einreiche?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19edb4392a9" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19edf0e47b0">Wussten Sie beim Abgeben der Steuererklärung bereits vom Fehler, kann das als Steuerhinterziehung gewertet werden. In diesem Fall hilft nur noch eine Selbstanzeige.</p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19edf07bde0">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19edb4392a0&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Gelten die Regeln der steuerlichen Berichtigungserklärung auch für Verantwortliche in Unternehmen?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19edb4392a9" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19edf0e80a4">Ja, auch verantwortliche Personen in Finanz- und Steuerabteilungen von Unternehmen müssen erkannte Fehler unverzüglich anzeigen und korrigieren, auch wenn die ursprünglichen Steuererklärungen vor ihrer Zeit im Unternehmen abgegeben wurden.</p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19edf07bde1">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19edb4392a0&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Kann die Steuererklärung zu jeder Zeit berichtigt werden?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19edb4392a9" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19edf0ea962">Nein. Die Festsetzungsfrist der Steuerklärung darf noch nicht abgelaufen sein. Nur wenn die Berichtigungserklärung vor Ablauf der Festsetzungsfrist erfolgt, können Steuerbescheide vom Finanzamt geändert werden.</p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19edf07bde2">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19edb4392a0&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Welche Folgen hat die Berichtigungserklärung für den Steuerbescheid?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19edb4392a9" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19edf0ee04d">Das Finanzamt erlässt einen geänderten Steuerbescheid. Die Steuern werden nachträglich neu festgesetzt, möglicherweise zusätzlich auch Zinsen.</p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19edf07bde4">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19edb4392a0&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Muss ein Erbe eine Berichtigungserklärung abgeben?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19edb4392a9" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19ee4883e0b">Ja. Korrekturen sind erforderlich, wenn Fehler in den Einkommensteuererklärungen des Verstorbenen entdeckt werden und die Festsetzungsfrist noch läuft.</p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div><div class="thrv_toggle_item tve_faq" style="" data-css="tve-u-19edb45563d">
				<div class="tve_faqI">
					<div class="tve_faqB thrv_toggle_title tve-toggle-show-icon tve-toggle-icon-right tcb-icon-display" data-icon-code="icon-angle-down-solid" data-css="tve-u-17010f7948c" data-selector="[data-css=&quot;tve-u-19edb4392a0&quot;] .thrv_toggle_title" data-tcb_hover_state_parent="" style="">
						<div class="tve_toggle" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-angle-down-solid" data-name=""><!--! Font Awesome Free 6.7.1 by @fontawesome - https://fontawesome.com License - https://fontawesome.com/license/free (Icons: CC BY 4.0, Fonts: SIL OFL 1.1, Code: MIT License) Copyright 2024 Fonticons, Inc. --><path d="M201.4 374.6c12.5 12.5 32.8 12.5 45.3 0l160-160c12.5-12.5 12.5-32.8 0-45.3s-32.8-12.5-45.3 0L224 306.7 86.6 169.4c-12.5-12.5-32.8-12.5-45.3 0s-12.5 32.8 0 45.3l160 160z"></path></svg></div>
						<h3 class="tve-toggle-text" style="">Reicht es, nichts zu tun, wenn bisher "alles gut ging"?</h3>
					</div>
					<div class="tve_faqC">
						<div class="thrv_wrapper thrv_toggle_content tve-elem-default-pad" data-css="tve-u-19edb4392a9" style="">
							<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-17010f7948f"></div>
							<div class="tve-cb">
								<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-19ee4885c8d">Nein. Auf das Prinzip Hoffnung sollten Sie sich nicht verlassen. Entdeckte Fehler müssen korrigiert werden, sonst drohen rechtliche Konsequenzen.</p></div>
							</div>
						</div>
					</div>
				</div>
			</div></div></div>
</div></div>
</div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p style="" data-css="tve-u-17babecfed5">Bild © David Nassim / fizz foto:graphy</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Dieser Post <a rel="nofollow" href="https://birch.de/steuererklaerung-falsch-berichtigungserklaerung-hilft/">Steuererklärung falsch? Berichtigungserklärung sorgt für klare Verhältnisse</a> stammt von <a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a> und wurde verfasst von <a rel="nofollow" href="https://birch.de/author/stefanchristophbirch/">Stefan-Christoph Birch</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verschärfung des Steuerstrafrechts? Regierung will Steuerhinterziehung eindämmen</title>
		<link>https://birch.de/verschaerfung-steuerstrafrecht-kampf-steuerhinterziehung/</link>
					<comments>https://birch.de/verschaerfung-steuerstrafrecht-kampf-steuerhinterziehung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan-Christoph Birch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 17:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Risiken erkennen]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsaustausch]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestbesteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuergestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerhinterziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerstrafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatzsteuerbetrug]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://birch.de/?p=1114</guid>

					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a><br />
<img src="https://birch.de/wp-content/uploads/2022/03/bundestag-reichstag-berlin-pixabay-basti93.jpg" style="display: block; margin: 1em auto"><br />
<a rel="nofollow" href="https://birch.de/verschaerfung-steuerstrafrecht-kampf-steuerhinterziehung/">Verschärfung des Steuerstrafrechts? Regierung will Steuerhinterziehung eindämmen</a></p>
<p>Wird das Steuerstrafrecht verschärft? Die Ampelkoalition will Steuerhinterziehung jedenfalls stärker bekämpfen. Im Koalitionsvertrag der rot-gelb-grünen Bundesregierung&#160;findet sich&#160;das Wort Steuerhinterziehung gleich an fünf Stellen. Steuerhinterziehern und Steuervermeidern soll es verschärft an den Kragen gehen. Das ist geplant:Strategisches Vorgehen gegen SteuerhinterziehungDie Ampelkoalition hat das Steuerstrafrecht im Blick. Ein strategisches Vorgehen soll dabei helfen, Finanzmarktkriminalität und Geldwäsche gemeinsam [&#8230;]</p>
<p>Dieser Post <a rel="nofollow" href="https://birch.de/verschaerfung-steuerstrafrecht-kampf-steuerhinterziehung/">Verschärfung des Steuerstrafrechts? Regierung will Steuerhinterziehung eindämmen</a> stammt von <a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a> und wurde verfasst von <a rel="nofollow" href="https://birch.de/author/stefanchristophbirch/">Stefan-Christoph Birch</a></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a><br />
<img src="https://birch.de/wp-content/uploads/2022/03/bundestag-reichstag-berlin-pixabay-basti93.jpg" style="display: block; margin: 1em auto"><br />
<a rel="nofollow" href="https://birch.de/verschaerfung-steuerstrafrecht-kampf-steuerhinterziehung/">Verschärfung des Steuerstrafrechts? Regierung will Steuerhinterziehung eindämmen</a></p>
<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><strong>Wird das Steuerstrafrecht verschärft? Die Ampelkoalition will Steuerhinterziehung jedenfalls stärker bekämpfen. Im Koalitionsvertrag der rot-gelb-grünen Bundesregierung&nbsp;<strong>findet sich&nbsp;</strong>das Wort Steuerhinterziehung gleich an fünf Stellen. Steuerhinterziehern und Steuervermeidern soll es verschärft an den Kragen gehen. Das ist geplant:</strong></p><h2 class="">Strategisches Vorgehen gegen Steuerhinterziehung</h2><p>Die Ampelkoalition hat das Steuerstrafrecht im Blick. Ein strategisches Vorgehen soll dabei helfen, Finanzmarktkriminalität und Geldwäsche gemeinsam ins Fadenkreuz zu nehmen. </p><p>„Das strategische Vorgehen gegen Steuerhinterziehung, Finanzmarktkriminalität und Geldwäsche werden wir im Bundesfinanzministerium organisatorisch und personell stärken, und dabei auch Zoll, Bundeszentralamt für Steuern (BZSt), Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) und die Financial Intelligence Unit (FIU) stärken“, heißt es im Koalitionsvertrag.</p><p>Wie diese Stärkung aussehen wird, bleibt offen. Die Zahl der gemeldeten Geldwäscheverdachtsfälle bleibt in Deutschland jedenfalls bisher hinter den Zahlen anderer Länder zurück.</p><p>Zur Orientierung: Im Financial Secrecy Index (FSI) 2020 des Tax Justice Network rangiert Deutschland auf Rang 14, gefolgt von Panama, das in diesem Ranking besser abschneidet als Deutschland. Angeführt wird die Liste von den Cayman Islands.</p><h2 class="">Steuerstrafrecht kämpft gegen Steuerhinterziehung als eine Frage von Gerechtigkeit und Fairness</h2><p>Steuerhinterziehung und aggressive Steuergestaltungen mit größtmöglicher Konsequenz zu verfolgen und zu unterbinden sei eine Frage der Gerechtigkeit und der Fairness, heißt es weiter im Koalitionsvertrag. Das erklärte Ziel: Deutschland soll beim Kampf gegen Steuerhinterziehung und aggressive Steuervermeidung eine Vorreiterrolle einnehmen. Die Regierung will die Steuerhinterziehung eindämmen.</p><p>Seit dem 01. Juli 2020 gibt es eine Mitteilung-/Meldepflicht für grenzüberschreitende Steuergestaltungen. Damit wurde die (EU) Richtlinie 2018/822 in innerstaatliches Recht umgesetzt. &nbsp;Wer entsprechend § 138 d der Abgabenordnung (AO) eine grenzüberschreitende Steuergestaltung vermarktet, für Dritte konzipiert, organisiert oder zur Nutzung bereitstellt oder ihre Umsetzung durch Dritte verwaltet, muss dies dem Bundeszentralamt für Steuern mitteilen.</p><h2 class="">Mitteilungspflicht auch für nationale Steuergestaltungen geplant</h2><p>Die Ampelkoalition will nun auch eine Mitteilungspflicht für nationale Steuergestaltungen, die Unternehmen ab einem Umsatz von mehr als 10 Millionen Euro treffen soll. Das geht über den Regelungsgehalt der (EU) Richtlinie hinaus. Denn hier ist die Einführung einer nationalen Meldepflicht nicht vorgesehen. Aus der Finanzverwaltung hört man denn auch eher kritische Stimmen, die bezweifeln, dass dieses Vorhaben tatsächlich umgesetzt wird. &nbsp;</p><h2 class="">Umsatzsteuerbetrug gemeinsam mit den Ländern bekämpfen</h2><p>Ferner soll der Umsatzsteuerbetrug in Zusammenarbeit mit den Ländern bekämpft werden. Die Installation eines bundesweiten elektronischen Meldesystem für die Erstellung, Prüfung und Weiterleitung von Rechnungen ist angepeilt, um dieses Ziel zu erreichen. Auf EU-Ebene wird sich die Koalition für ein „endgültiges Mehrwertsteuersystem“ einsetzen. Gedacht ist hier an das Revese-Charge-Verfahren.</p><h2 class="">Datenaustausch zwischen Finanzaufsicht und Steuerbehörden</h2><p>Auch missbräuchlichen Dividendenarbitragegeschäften soll der Garaus gemacht werden. Erlittene Steuerschäden werden konsequent zurückgefordert und eingezogen werden. Künftig soll der Daten- und Informationsaustausch zwischen Finanzaufsicht und Steuerbehörden möglich sein bei Verdachtsfällen der missbräuchlichen Dividendenarbitrage und des Marktmissbrauchs.</p><h2 class="">Globale Mindestbesteuerung soll kommen</h2><p>Weiteres Ziel ist die Einführung einer globalen Mindestbesteuerung. Einkommen, die aus Deutschland abfließen, sollen angemessen besteuert werden. Vermeidung sowohl von Nicht- als auch Doppelbesteuerung ist das Ziel.</p><p>Dazu wird die Quellenbesteuerung durch eine Anpassung der Doppelbesteuerungsabkommen ausgeweitet und die Zinsschranke durch eine Zinshöhenschranke ergänzt, um ungewünschte Steuergestaltung zu vermeiden. Wie dieses Instrument aussehen soll, bleibt unklar.</p><h2 class="">Ausweitung des internationalen Informationsaustausches</h2><p>Die Liste der Steueroasen in der EU soll ständig aktualisiert werden. Die OECD – Regeln gegen Umgehungsgestaltungen beim internationalen Finanzkonteninformationsaustausch (CRS und FACTA) will die neue Bundesregierung umsetzen und sich auch für eine Ausweitung des Informationsaustausches einsetzen.</p><p>FACTA ist ein Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika. Es soll die Steuerehrlichkeit bei internationalen Sachverhalten fördern.</p><p>Gegenseitige meldepflichtige Informationen sind Kontoinformationsdaten für das vorangegangene Kalenderjahr (Kontostand, Erträge) sowie persönliche Angaben des gemeldeten Kontoinhabers. Die gemeldete Information von Vor- und Nachname, Steueridentifikationsnummer, Adresse und Geburtsdatum soll die genaue Zuordnung ermöglichen.</p><p>CRS steht für Common Reporting Standard und dient als internationales Verfahren zum Austausch von Finanzkonteninformationen ebenfalls dem Ziel, grenzüberschreitende Sachverhalte aufzudecken und Steuerhinterziehung zu bekämpfen.</p><p>Ob die Zahl der steuerstrafrechtlichen Ermittlungsverfahren ansteigt, wenn die geplanten Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden und am Ende eine Verschärfung des Steuerstrafrechts steht, wird sich zeigen.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Bild © Basti93 / Pixabay</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Dieser Post <a rel="nofollow" href="https://birch.de/verschaerfung-steuerstrafrecht-kampf-steuerhinterziehung/">Verschärfung des Steuerstrafrechts? Regierung will Steuerhinterziehung eindämmen</a> stammt von <a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a> und wurde verfasst von <a rel="nofollow" href="https://birch.de/author/stefanchristophbirch/">Stefan-Christoph Birch</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://birch.de/verschaerfung-steuerstrafrecht-kampf-steuerhinterziehung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Steuererleichterung wegen Corona: Droht Steuerhinterziehung bei unvollständigen Anträgen?</title>
		<link>https://birch.de/corona-steuerhinterziehung-unvollstandige-antraege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan-Christoph Birch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2022 16:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Risiken erkennen]]></category>
		<category><![CDATA[Anträge]]></category>
		<category><![CDATA[COVID-19]]></category>
		<category><![CDATA[Steuererleichterungen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerhinterziehung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://birch.de/?p=835</guid>

					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a><br />
<img src="https://birch.de/wp-content/uploads/2022/02/220402_steuerstrafrecht_birch_Covid_steuerhinterziehung.png" style="display: block; margin: 1em auto"><br />
<a rel="nofollow" href="https://birch.de/corona-steuerhinterziehung-unvollstandige-antraege/">Steuererleichterung wegen Corona: Droht Steuerhinterziehung bei unvollständigen Anträgen?</a></p>
<p>Als der Staat den Bürgern Steuererleichterungen wegen der Corona-Pandemie versprach, haben viele Unternehmer und Soloselbständige schnell zugegriffen. Wer glaubte, von der Pandemie unmittelbar betroffen zu sein, konnte Steuererleichterungen wegen Corona in Anspruch nehmen. Vor allem Anträge auf Herabsetzung von Steuervorauszahlungen zur Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer wurden gestellt. Wegen der Masse der Anträge waren die Finanzämter [&#8230;]</p>
<p>Dieser Post <a rel="nofollow" href="https://birch.de/corona-steuerhinterziehung-unvollstandige-antraege/">Steuererleichterung wegen Corona: Droht Steuerhinterziehung bei unvollständigen Anträgen?</a> stammt von <a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a> und wurde verfasst von <a rel="nofollow" href="https://birch.de/author/stefanchristophbirch/">Stefan-Christoph Birch</a></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a><br />
<img src="https://birch.de/wp-content/uploads/2022/02/220402_steuerstrafrecht_birch_Covid_steuerhinterziehung.png" style="display: block; margin: 1em auto"><br />
<a rel="nofollow" href="https://birch.de/corona-steuerhinterziehung-unvollstandige-antraege/">Steuererleichterung wegen Corona: Droht Steuerhinterziehung bei unvollständigen Anträgen?</a></p>
<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><strong>Als der Staat den Bürgern Steuererleichterungen wegen der Corona-Pandemie versprach, haben viele Unternehmer und Soloselbständige schnell zugegriffen. Wer glaubte, von der Pandemie unmittelbar betroffen zu sein, konnte Steuererleichterungen wegen Corona in Anspruch nehmen.</strong><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Vor allem Anträge auf Herabsetzung von Steuervorauszahlungen zur Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer wurden gestellt. Wegen der Masse der Anträge waren die Finanzämter nicht in der Lage, jeden Antrag genau zu prüfen. Nachfragen unterblieben. Nachweise/Unterlagen zur Präzisierung wurden in aller Regel nicht angefordert. Die Finanzämter gewährten generös Steuererleichterungen.<br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Steuerstrafrechtliche Risiken<br></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Doch der warme Regen kann schnell zur kalten Dusche werden. Kaum jemand dachte daran, dass mit der Antragstellung steuerstrafrechtliche Risiken verbunden sein können. Entsprechende Hinweise in den Formularen wurden gerne mal übersehen.</p><p>Diese Sorglosigkeit kann jetzt zur Gefahr werden. Denn die Betriebsprüfung oder gar die Steuerfahndung werden sich die Anträge genau ansehen. Sollten die Angaben hinsichtlich der unmittelbaren Betroffenheit des Antragstellers durch die COVID-19-Pandemie unzutreffend oder unvollständig sein, ist schnell der Tatbestand der <strong>Steuerhinterziehung</strong> erfüllt. Kurzum: Wurden Steuererleichterungen wegen Corona auf der Basis unvollständiger Anträge gewährt, droht schnell der Vorwurf der Steuerhinterziehung.</p><p>Denn wer gegenüber den Finanzbehörden unrichtige oder unvollständige Angaben macht und dadurch Steuern verkürzt oder auch nur zu niedrige Vorauszahlungen leistet, macht sich <strong>strafbar</strong>. So steht es in § 370 Abs. 1 Nr. 1 der Abgabenordnung AO.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Corona-Anträge jetzt überprüfen<br></h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Noch ist es nicht zu spät: Die Gefahr kann gebannt oder wenigstens der Schaden begrenzt werden. Betroffene sollten die Anträge noch einmal genau überprüfen. Stellt sich dabei jetzt, also nachträglich, heraus, dass die Angaben zur unmittelbaren Betroffenheit durch die COVID-19-Pandemie bei der Antragstellung unvollständig oder fehlerhaft waren und das Finanzamt deshalb zu Unrecht Steuererleichterungen gewährt hat, können Sie noch reagieren.</p><p>Mit Hilfe einer <strong>Berichtigungserklärung</strong> (vgl. § 153 AO) korrigieren Sie die fehlerhaften oder unvollständigen Angaben. Dies müssen Sie gegenüber dem Finanzamt unverzüglich klarstellen, nachdem Sie erkannt haben, dass Ihr Antrag nicht korrekt war. Tun Sie dies nicht, begehen Sie eine Steuerhinterziehung durch Unterlassen.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p style="" data-css="tve-u-17babef8b4d">Bild © David Nassim / fizz foto:graphy</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Dieser Post <a rel="nofollow" href="https://birch.de/corona-steuerhinterziehung-unvollstandige-antraege/">Steuererleichterung wegen Corona: Droht Steuerhinterziehung bei unvollständigen Anträgen?</a> stammt von <a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a> und wurde verfasst von <a rel="nofollow" href="https://birch.de/author/stefanchristophbirch/">Stefan-Christoph Birch</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Steuernachforderungen und Steuererstattungen: Bundesverfassungsgericht kippt 6% Zinsen</title>
		<link>https://birch.de/steuernachforderungen-steuererstattung-zinssatz-6-prozent/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan-Christoph Birch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 13:49:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebsprüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Steuernachzahlung]]></category>
		<category><![CDATA[verfassungswidrig]]></category>
		<category><![CDATA[Zinssatz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://birch.de/?p=883</guid>

					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a><br />
<img src="https://birch.de/wp-content/uploads/2022/08/220722_steuerstrafrecht_birch_-vollverzinsung_verfassungswidrig.png" style="display: block; margin: 1em auto"><br />
<a rel="nofollow" href="https://birch.de/steuernachforderungen-steuererstattung-zinssatz-6-prozent/">Steuernachforderungen und Steuererstattungen: Bundesverfassungsgericht kippt 6% Zinsen</a></p>
<p>Die Karlsruher Richterinnen und Richter des 1. Senats haben mit Beschluss vom 08. Juli 2021 entschieden: Der bisher gültige Zinssatz von 0,5 % pro Monat (§ 233a Abgabenordnung) auf Steuernachforderungen und Steuererstattungen ist verfassungswidrig. Betroffen ist der Zeitraum ab dem 1. Januar 2014. Was bedeutet dies für die Steuerpflichtigen? Der Zinssatz, den die Finanzämter auf [&#8230;]</p>
<p>Dieser Post <a rel="nofollow" href="https://birch.de/steuernachforderungen-steuererstattung-zinssatz-6-prozent/">Steuernachforderungen und Steuererstattungen: Bundesverfassungsgericht kippt 6% Zinsen</a> stammt von <a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a> und wurde verfasst von <a rel="nofollow" href="https://birch.de/author/stefanchristophbirch/">Stefan-Christoph Birch</a></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a><br />
<img src="https://birch.de/wp-content/uploads/2022/08/220722_steuerstrafrecht_birch_-vollverzinsung_verfassungswidrig.png" style="display: block; margin: 1em auto"><br />
<a rel="nofollow" href="https://birch.de/steuernachforderungen-steuererstattung-zinssatz-6-prozent/">Steuernachforderungen und Steuererstattungen: Bundesverfassungsgericht kippt 6% Zinsen</a></p>
<div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p><strong>Die Karlsruher Richterinnen und Richter des 1. Senats haben mit Beschluss vom 08. Juli 2021 entschieden: Der bisher gültige Zinssatz von 0,5 % pro Monat (§ 233a Abgabenordnung) auf Steuernachforderungen und Steuererstattungen ist verfassungswidrig. Betroffen ist der Zeitraum ab dem 1. Januar 2014. Was bedeutet dies für die Steuerpflichtigen?</strong></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Der Zinssatz, den die Finanzämter auf Steuernachforderungen gegenüber Steuerpflichtigen festsetzen, darf nicht mehr 0,5% pro Monat betragen. Dies gilt auch im Falle von Steuererstattungen, für die Zinsen anfallen. Eine Verzinsung von 6% pro Jahr stehe in diametralen Gegensatz zu der seit dem Jahr 2014 herrschenden Niedrigzinsphase und sei damit evident verfassungswidrig, so der 1. Senat in seinem Beschluss. Der Gesetzgeber wird aufgefordert, bis zum 31. Juli 2022 eine neue Regelung zu schaffen.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Trotz Verfassungswidrigkeit bleibt der bisherige Zinssatz auf Steuernachforderungen für die Jahre 2014 bis 2018 weiter anwendbar</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Auch wenn die aktuelle Regelung seit dem Jahr 2014 verfassungswidrig ist, bleibt die Verzinsung von 0,5% pro Monat bis einschließlich 2018 weiter gültig. „Eine Anwendungssperre verbunden mit der Verpflichtung des Gesetzgebers zur rückwirkenden Neuregelung brächte insoweit erhebliche haushaltswirtschaftliche Unsicherheiten mit sich“, befanden die Karlsruher Richterinnen und Richter.</p><p>Im Klartext: Den öffentlichen Haushalten sollen keine unkalkulierbaren finanziellen Risiken aufgebürdet werden durch etwaige Erstattungen geleisteter Zinszahlungen. Deshalb gibt es für die Steuerpflichtigen nichts zurück, trotz festgestellter Verfassungswidrigkeit der Regelung. Dies betrifft alle Zinszahlungen, die die Steuerpflichtigen für die Verzinsungszeiträume der Jahre 2014 bis 2018 geleistet haben und vielleicht noch leisten werden.</p><p>Auch wenn Steuerbescheide aus diesem Zeitraum wegen aktueller Betriebsprüfungen noch offen sind, werden die Finanzämter weiterhin 0,5% Zinsen pro Monat in Ansatz bringen und damit die verfassungswidrige Regelung weiter anwenden. So hat es das BVerfG ausdrücklich bestimmt. Rechtliche Möglichkeiten, die betreffenden Bescheide erfolgversprechend anzugreifen, gibt es nicht.</p><p>Auch Einsprüche gegen Zinsfestsetzungen, die im Hinblick auf die damals noch ausstehende Entscheidung des BVerfG erhoben wurden, werden die Finanzämter zurückweisen. Die festgesetzten Zinsen müssen bezahlt werden, obwohl die Höhe des Zinssatzes von 0,5% pro Monat verfassungswidrig ist.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Was ist mit Verzinsungszeiträumen ab 2019?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p>Hier ist der Gesetzgeber gefordert, die Höhe des Zinssatzes bis zum 31. Juli 2022 neu zu regeln. Aber nicht alle Steuerpflichtigen werden automatisch von der Neuregelung profitieren. Nur wer gegen den Zinsbescheid Einspruch erhoben hat oder dessen Bescheid vorläufig ergangen ist und noch geändert werden kann, wird in den Genuss der neuen Regelung kommen. Bescheide, die formell und materiell bestandskräftig sind, können nicht mehr geändert werden.</p><p>Nur die Verfassungswidrigkeit der sogenannten Vollverzinsung (§ 233a AO) hat das BVerfG ausdrücklich festgestellt. Auf alle anderen Zinsarten, wie Stundungs-, Hinterziehungs- und Aussetzungszinsen hat die Entscheidung keine Auswirkungen. Die Steuerpflichtigen haben, anders als bei der Vollverzinsung, die Wahl, ob sie diese Zinstatbestände verwirklichen wollen, so die Karlsruher Richter.</p><p>Es sei ihnen freigestellt, die Steuerschuld zu tilgen oder sich im Bedarfsfall die erforderlichen Geldmittel zu zinsgünstigeren Konditionen zu beschaffen. In all diesen Fällen dürfte demnach der alte Zinssatz von 0,5% pro Monat (§ 238 Abs. 1 Satz 1 AO) auch künftig Anwendung finden.&nbsp;</p><p>Die Finanzverwaltung ist nun gefordert, eine Übergangsregelung für die verfassungswidrige Verzinsung von Steuernachforderungen und Steuererstattungen zu schaffen, bis der Gesetzgeber den Zinssatz neu geregelt hat.&nbsp;</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<p style="" data-css="tve-u-17babec5cee">Bild © David Nassim / fizz foto:graphy</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Dieser Post <a rel="nofollow" href="https://birch.de/steuernachforderungen-steuererstattung-zinssatz-6-prozent/">Steuernachforderungen und Steuererstattungen: Bundesverfassungsgericht kippt 6% Zinsen</a> stammt von <a rel="nofollow" href="https://birch.de">Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Hamburg Stefan-Christoph Birch</a> und wurde verfasst von <a rel="nofollow" href="https://birch.de/author/stefanchristophbirch/">Stefan-Christoph Birch</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
